Kaiser Maximilian Lauf

Kaiser Maximilian Lauf Seefeld

Britta Johansson-Norgren und Petter Eliassen gewinnen Kaiser Maximilian Lauf

 

Olympiaregion Seefeld in Tirol, Österreich

Aufgrund des extremen Wetters, mit starken Schneefällen und Lawinengefahr in der Region, wurde das Rennen von 60 auf 40 Kilometer verkürzt. In Wildmoos gab es eine Wertung für die besten Kletterer bei 7 km und in Moos eine Wertung für die besten Sprinter bei 24 km.

 

 

Bei den Damen setzten sich Britta Johanson Norgren, Lager 157 Ski Team, Astrid Øyre Slind, Team Koteng , Justyna Kowalczyk,Team Trentino Robinson Trainer, Kari Vikhagen Gjeitnes , Team Ragde Eiendom und Katerina Smutna, ED System BAUER TEAM , frühzeitig vom Hauptfeld ab.

 

Aus dieser Gruppe heraus bildete sich nach 20 Minuten, im Anstieg zur einzigen "Bergwertung" des Tages, auf der Wildmoos, ein Führungstrio mit Norgren, Slind und Kowalczyk. Zunächst konnten sich Slind und Kowalczyk, mit ihren klassisch gewachsten Skiern mit Steigwachs, in den Anstiegen meist einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den Norgren, durch die etwas schnelleren Skier ohne Steigwachs und in der Doppelstocktechnik, in den Flachpassagen wieder aufholen konnte.

 

Die Punkte für das Bergpreistrikot sicherte sich Astrid Øyre Slind, - 24.41. vor Justyna Kowalczyk +2,5 sek. und Britta Johanson Norgren +16 sek.

Etwa sechs Kilometer vor dem Ziel entschied sich das Rennen zu Gunsten von Britta Johanson, die sich entscheidend absetzen konnte und den Vorsprung souverän ins Ziel brachte. Sie siegte in der Zeit von - 2:06:52.0 - , vor Astrid Øyre Slind - 2:07:19.0 - und Justyna Kowalczyk - 2:08:12.6.

 

Beste Deutsche wurde unsere Ann-Cathrin Uhl auf Platz 27 in der Zeit von - 2:42:39.1

 

Im Herrenrennen präsentierten sich die Athleten von Team BN Bank erneut sehr stark und konnten sich frühzeitig vom Hauptfeld absetzen, begleitet wurde die Gruppe von Vetle Thyli, Team Kaffebryggeriet. Durch das sehr hohe Grundtempo und die starke Teamleistung konnten die Ausreißer den Vorsprung halten. Livigno Sieger Øystein Pettersen konnte dem hohen Tempo seiner Teamkameraden dann nicht mehr ganz folgen, musste die vier Wegbegleiter ziehen lassen und wurde im Verlaufe des Rennens auch noch von Tord Asle Gjerdalen, Team Ragde Eiendom, eingeholt und überholt.

 

Eliassen konnte sich dann etwas von den Mitstreitern der Ausreißergruppe absetzen und den ersten Saisonerfolg, nach seinem Comeback, feiern. Er siegte in der Zeit von - 1:45:04.2 -, vor Simen Østensen - 1:45:20.1 - im Zielsprint vor Morten Eide Pedersen - 1:45:20.3.

 

Bester Deutscher wurde Michael Kuisle in der Zeit von - 1:56:44.8

Event Partner von Team Forever Nordic

Ann Cathrin Uhl: "Ich bin zufrieden..."

 

Die schwierigen Bedingungen in Seefeld kamen bei den Frauen vor allem denjenigen zu Gute, die sich, wie ich, für einen Ski mit Steigwachs entschieden hatten.

 

Dank der unermüdlichen Testarbeit unserer Skitechniker, Sepp Stadler und Sven Münch, hatte ich einen super Ski, der sowohl stieg als auch gleitete.

 

Die ersten 20km liefen sehr gut. Leider musste ich dann die Gruppe ziehen lassen, weil ich nach meiner langwierigen Erkältung im Dezember und dem Trainingsausfall immer noch nicht im Vollbesitz meiner Kräfte bin.

 

Insgesamt bin ich aber mit dem 27. Platz, meiner Laufzeit von 2:29:37.2 und dem vierten Platz in der Youth Gesamtwertung sehr zufrieden.

 

Jetzt heißt es erstmal regenerieren bevor es mit hoffentlich neuen Kräften nach Südtirol zum Marcialonga geht.

 

Jessica Wirth: "Ich bin unzufrieden..."

 

Mit sehr gutem Material von Sepp Stadler ausgestattet, war ich dennoch auf der anspruchsvollen Strecke beim diesjährigen Kaiser Maximilian Lauf mit meinem 36. Platz und der Laufzeit von 2:42:39.1 nicht ganz zufrieden.

 

Aber jetzt heißt es Kräfte sammeln und beim nächsten Rennen, dem Marcialonga in Italien, wieder voll angreifen! :)

Michael Kuisle: "Eigentlich ein gebrauchter Tag..."

 

Nach einem guten Trainingsblock über die Weihnachtsfeiertage fuhr ich mit voller Motivation zum Kaiser-Maximilian-Lauf nach Seefeld.

 

Nach einem guten Skitest war ich zuversichtlich, dass ich zum ersten Mal in die Top 30 vorstoßen kann.

 

Doch bereits nach Wettkampf-Kilometer 4 war die Sache gegessen, da ich stürzte und dabei einen Stock verlor, umkehren musste und diesen wieder aufnehmen.

 

Noch stark verärgert über meinen ersten Sturz und dadurch wohl noch unkonzentriert, ließ der zweite Schneekontakt nicht lange auf sich warten.

 

Durch die gute Teamarbeit mit Erik während des Rennens und einer motivierteren zweiten Rennhälfte konnte ich mit dem 50. Platz wenigstens noch ein paar Punkte sammeln.

Fotos I Team Forever Nordic & Freunde des Teams

Fotos I vismaskiclassics.com