Alliansloppet 2017

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Text Nordic People I Fotos Megan Frost

Alliansloppet 2017

Alliansloppet Trollhättan Schweden

Am Münchener Flughafen versammelten sich die Sportler vom Team Forever Nordic, sowie Delegationsleiterin und "Speedqueen" Megan Frost und machten sich auf die Reise nach Westschweden, mit Zwischenstop Berlin, zum weltgrößten Skiroller - Event, dem Alliansloppet im schwedischen Trollhättan.

Göteborg – die Hauptstadt von Westschweden

Die kleine Hauptstadt Westschwedens, immer eine Reise wert, mit seinen urigen Kanälen, den gepflasterten Straßen des historischen Haga und den zahlreichen Grünflächen - darunter auch Schwedens größte botanische Gartenanlage mit über 16.000 Spezies, war Ankunftsort in Schweden und Ausgangsort für die kurze Reise mit dem Mietauto nach Trollhättan, in der Provinz Västra Götaland.

Trollhättan (Västra Götaland) ist eine Stadt mit einer schier unglaublichen Dichte an Friseurläden, die sehr vom Wasser des Göta-Kanal und des Göta-Älv geprägt ist. Es gibt viele Parks und Naturgebiete, die zum Wandern oder Spazieren gehen einladen. Der Göta-Kanal fließt direkt durch die schwedische Stadt und ist Bestandteil des sehenswerten Wasserfalls von Trollhättan.

Die Region um Trollhättan bietet dem Skilangläufer, der im Sommer mit dem Skiroller unterwegs ist, ein reichhaltiges Streckennetz und seine Bevölkerung zeichnet sich, sehr angenehm, wenn man aus Deutschland kommt, durch ein großes Verständnis für Sportler und eine wohltuende Zurückhaltung im Straßenverkehr aus.

Rechtzeitig zur Streckenbesichtigung und der Saisonvorbesprechung der Ski Classics Serie der Langdistanz Championships kamen Teamchef Sven Münch , Teamtechniker Marek Rein und der Norweger im Team,Thomas Gifstad, in Trollhättan an.

Für die hervorragende Versorgung und Betreuung konnte Teamchef Sven Münch zahlreiche Helfer der "Gifstad Family" an der Strecke einteilen und für den gewohnt guten Service sorgen.

Für das Eliterennen über 48 Kilometer hatte Team Forever Nordic vier Starter gemeldet. Bei den Herren gingen neben den jungen Deutschen Michael Kuisle und Robin Frost auch der Norweger Thomas Gifstad an den Start, für das Damenrennen war Jessica Wirth gemeldet.

Thomas Gifstad überzeugt mit Platz sieben

Im Herrenrennen, über drei Runden und insgesamt 48 Kilometer, reihte sich Thomas Gifstad von Anfang an in der Spitzengruppe ein und konnte diese Position bis kurz vor dem Ziel halten und holte sich zeitgleich mit dem Russen Ilja Chernousov Rang sieben.

Zahlreiche Sprintwertungen sorgten für ein hohes Durchschnittstempo, Petter Northug gewann zwei Zwischensprints, belegte dann wegen Stockbruch in der Endphase des Rennens Platz 26. Vorne entbrannte ein überaus spanndener Kampf um die Podestplätze.

Am Ende gewann der Langdistanz -Spezialist Andreas Nygaard den Schlusssprint vor Landsmann Torgeir Thygesen und dem Schweden Karl-Johan Westberg.

Bester Deutscher wurde Michael Kuisle auf Rang 56, Robin Frost kam auf Platz 82 ins Ziel.

Maja Dahlqvist entwischt Favoritinnen, Jessica Wirth läuft starkes Debütrennen

Bei den Damen, die 15 Minuten vor den Herren gestartet waren, bildete sich frühzeitig eine Ausreißergruppe, in der die Langdistanz Spezialistinnen Katerina Smutna, Britta Johansson Norgren und Kari Vikhagen Gjeitnes für ein hohes Tempo sorgten. Als Teil der starken Gruppe konnte sich auch Jessica Wirth vom Feld absetzen.

Als die Spitzengruppe in der letzten Runde von den Herren eingeholt wurde, nutzte die Schwedin Maja Dahlqvist, Medaillengewinnerin bei U23-Weltmeisterschaften, die Gelegenheit, um im Windschatten einiger Männer den Favoritinnen zu entwischen und sich den Tagessieg zu holen. Platz zwei ging an Landsfrau Maria Nordström, Rang drei an die Tschechin Smutna.

Hinter der Schweizerin Seraina Boner, auf Rang 13, belegte Jessica Wirth als beste Deutsche einen sehr guten 14. Platz.

Fotos @ Thanks to Megan Frost #speedqueen